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Kniespezialisten in Köln

Das Knie ist ein komplexes Gelenk, das uns ermöglicht, uns zu bewegen und verschiedene Aktivitäten auszuführen. Doch es ist auch anfällig für verschiedene Erkrankungen wie Meniskusverletzungen, Kreuzbandrisse, Knorpelschäden und Arthrose. Diese Zustände können zu Schmerzen, Instabilität und Bewegungseinschränkungen führen.

Basierend auf einer präzisen Diagnose entwickeln wir für Sie einen individuellen Behandlungsplan. Dies kann konservative Ansätze wie spezifische Übungsbehandlungen zur Stärkung der Muskulatur, physikalische Therapie, Medikamente oder Injektionstherapien umfassen. In einigen Fällen kann ein minimal-invasiver Eingriff (Arthroskopie) oder eine Gelenkersatzoperation erforderlich sein, um die Kniefunktion wiederherzustellen.

Unser Ziel ist es, nicht nur die Schmerzen zu lindern, sondern auch die Beweglichkeit, Stabilität und Funktionalität Ihres Knies zu verbessern. Wir möchten Ihnen helfen, ein aktives und schmerzfreies Leben zu führen und Ihre Lebensqualität zu verbessern.

Meniskusverletzungen

Meniskusverletzungen sind häufige Verletzungen im Kniegelenk, die den halbmondförmigen bindegewebigen Meniskus betreffen. Der Meniskus befindet sich zwischen dem Oberschenkelknochen und dem Schienbeinkopf und spielt eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung des Kniegelenks sowie der Lastverteilung im Gelenk.

Ursachen: Meniskusverletzungen entstehen durch Verschleiß oder auch durch Unfälle verursacht werden.

Symptome: Bei einer Meniskusverletzung treten häufig Schmerzen im Knie auf, insbesondere bei Belastung oder bestimmten Bewegungen. Schwellungen, Bewegungseinschränkungen und ein Gefühl der Instabilität können ebenfalls auftreten. In einigen Fällen kann es zu Knieblockaden kommen, bei denen das Knie plötzlich blockiert und sich nicht mehr vollständig strecken oder beugen lässt.

Behandlung: Die Behandlung von Meniskusverletzungen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise der Art der Verletzung, der Lokalisation des Risses und den individuellen Bedürfnissen des Patienten. In einigen Fällen kann eine konservative Behandlung ausreichend sein, die physiotherapeutische Übungen, Rehabilitation und entzündungshemmende Medikamente umfasst. Das Ziel ist es, die Schmerzen zu lindern und die Funktion des Knies zu verbessern.

Wenn eine Operation (Arthroskopie) erforderlich ist, wird die Entscheidung davon abhängen, ob der Meniskus durch eine Naht fixiert werden kann oder ob eine teilweise Entfernung notwendig ist. Eine meniskuserhaltende Operation wird angestrebt, um einen möglichen Gelenkverschleiß zu vermeiden. Falls eine Entfernung notwendig ist, wird versucht, den kleinstmöglichen Teil des Meniskus zu entfernen, um so viel Restgewebe wie möglich zu erhalten.

Kreuzbandverletzungen

Das Kniegelenk wird durch Kreuzbänder und Seitenbänder stabilisiert. Bei Verdrehungen des Gelenks können diese wichtigen Strukturen verletzt werden. Eine der häufigsten Verletzungen im Kniegelenk ist der Riss des vorderen Kreuzbands (VKB), insbesondere bei Sportarten wie Fußball und Skifahren. Neben dem VKB-Riss können auch andere Begleitverletzungen, wie Meniskusverletzungen, auftreten.

Ursachen: Kreuzbandverletzungen treten in der Regel durch Verdrehungen des Kniegelenks auf. Die genaue Ursache kann von Fall zu Fall unterschiedlich sein und hängt auch von den begleitenden Umständen ab. Sportarten, die schnelle Richtungswechsel, abrupte Stopps oder Sprünge erfordern, erhöhen das Risiko für Kreuzbandverletzungen. Ein plötzlicher Stopp oder eine unkontrollierte Drehbewegung können zu einer Überdehnung oder einem Riss des Kreuzbands führen.

Symptome: Typische Symptome einer Kreuzbandverletzung sind akute Schmerzen, Schwellungen, Instabilität des Knies und eingeschränkte Beweglichkeit. Oft tritt die Verletzung bei einem spürbaren “Knall” oder einem plötzlichen Nachgeben des Knies auf.

Behandlung: Unmittelbar nach der Verletzung ist es wichtig, das Knie ruhigzustellen, hochzulagern und zu kühlen, um die Schmerzen und Schwellungen zu reduzieren. Die Diagnose einer Kreuzbandverletzung basiert in der Regel auf einer klinischen Untersuchung und weiterführenden bildgebenden Untersuchungen wie Röntgen und Kernspintomographie (MRT).

Unsere Knieexperten beraten Sie, ob eine konservative oder operative Behandlung vorteilhaft ist. In bestimmten Fällen kann eine konservative Behandlung ausreichend sein. Diese kann physiotherapeutische Übungen zur Stärkung der umgebenden Muskulatur, funktionelles Stabilitätstraining und eine Schiene zur Unterstützung des Knies umfassen.

Eine operative Behandlung wird empfohlen insbesondere bei jungen und aktiven Menschen sowie bei begleitenden Verletzungen oder Instabilität des Knies. Die operative Behandlung von Kreuzbandverletzungen hat sich mit der Arthroskopie als minimal-invasive Therapie etabliert. Während der Arthroskopie kann das gerissene Kreuzband durch ein körpereigenes Transplantat ersetzt werden, um die Stabilität des Knies wiederherzustellen.

Die Entscheidung für die geeignete Behandlungsoption sollte individuell getroffen werden und in enger Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Facharzt erfolgen. Eine rechtzeitige Diagnose und angemessene Behandlung sind entscheidend, um eine optimale Genesung und Wiederherstellung der Kniefunktion zu erreichen.

Knorpelschaden am Kniegelenk

Knorpelschäden im Kniegelenk können durch Unfälle oder chronische Überlastung entstehen und zu Beeinträchtigungen der Gelenkfunktion, Knieschmerzen und Instabilität führen.

Ursachen: Knorpelgewebe im Kniegelenk dient als Schutz für den darunter liegenden Knochen. Unfallereignisse und chronische Überlastung können den Gelenkknorpel schädigen. Isolierte Knorpelschäden können Einschränkungen in der Gelenkfunktion verursachen, begleitet von Knieschmerzen und möglicherweise einer Schwellung des Gelenks. Zudem stellen sie einen möglichen Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Arthrose dar.

Symptome: Knorpelschäden im Knie können sich durch Schmerzen, Steifheit und eingeschränkte Beweglichkeit des Gelenks bemerkbar machen. Bei fortgeschrittenen Schäden kann es zu einem Anschwellen des Knies kommen. Eine genaue Diagnose erfordert in der Regel eine Kernspintomographie.

Behandlung: In frühen Stadien können Knorpelschäden im Knie mit modernen Techniken behandelt werden. Das Ziel der Behandlung ist es, die Beschwerden zu lindern und die Entwicklung einer Arthrose zu verzögern oder zu vermeiden. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um eine rechtzeitige Therapie einzuleiten. Die Behandlungsmöglichkeiten umfassen verschiedene Optionen wie die arthroskopische Knorpelglättung, Knorpeltransplantationen, die Verwendung von körpereigenen Knorpelzellen oder Injektionen von Wachstumsfaktoren (Plättchenreiches Blutplasma, PRP), um die Knorpelregeneration zu fördern.

Die Wahl der Behandlungsmethode hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise der Größe und Tiefe des Knorpelschadens, dem Alter und den Aktivitätsanforderungen des Patienten. Eine individuelle Therapieplanung in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Orthopäden ist entscheidend, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

Insgesamt ist eine frühzeitige Diagnose und eine angemessene Behandlung von Knorpelschäden im Kniegelenk von großer Bedeutung, um die Funktion des Knies zu erhalten und das Fortschreiten von Arthrose zu verhindern.

Instabilität der Kniescheibe

Instabilitäten der Kniescheibe können zu Kniebeschwerden führen, insbesondere bei jungen Patienten. Sie können durch Unfälle verursacht werden, treten aber oft aufgrund angeborener Risikofaktoren auf.

Ursachen: Kniescheibeninstabilitäten können entweder durch akute Verletzungen oder angeborene Risikofaktoren verursacht werden. Bei einer akuten Verletzung ist die Analyse von Begleitverletzungen entscheidend, da es häufig zu Schäden an den Gelenkflächen kommt, die eine frühzeitige Behandlung erfordern. Angeborene Instabilitäten der Kniescheibe erfordern dagegen eine genaue Analyse der Risikofaktoren, wie z. B. der Belastungsachsen, der Form des vorderen Gelenkabschnitts und der Höhe der Kniescheibe.

Symptome: Patienten mit Kniescheibeninstabilitäten können Schmerzen im Kniebereich erleben, insbesondere bei bestimmten Bewegungen wie dem Treppensteigen oder Knien. Eine spürbare Instabilität oder das Ausrenken der Kniescheibe kann auftreten. Eine gründliche klinische Untersuchung und gegebenenfalls eine Kernspintomographie helfen bei der Diagnosestellung.

Behandlung: Die Therapieempfehlung für Kniescheibeninstabilitäten ist sehr individuell und richtet sich in erster Linie nach den Ursachen der Instabilität. Bei akuten Verletzungen mit Begleitverletzungen kann eine frühzeitige Behandlung erforderlich sein, um Schäden an den Gelenkflächen zu minimieren und die Funktion des Knies wiederherzustellen. Bei angeborenen Instabilitäten stehen die Analyse der Risikofaktoren und die entsprechende Therapieplanung im Vordergrund.

Die Behandlungsmöglichkeiten umfassen konservative Maßnahmen wie Physiotherapie zur Stärkung der umgebenden Muskulatur und Verbesserung der Kniescheibenführung. In einigen Fällen kann eine Operation erforderlich sein, um die Stabilität der Kniescheibe wiederherzustellen. Die Wahl der Behandlungsmethode hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Ausmaß der Instabilität, den individuellen Bedürfnissen des Patienten und dem Grad der Beeinträchtigung. Eine genaue Diagnose und eine individuelle Therapieplanung in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Facharzt sind entscheidend, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen und die Stabilität der Kniescheibe wiederherzustellen.

Gelenkersatz bei Kniegelenksarthrose

Die Gonarthrose, auch bekannt als Arthrose des Kniegelenks, ist eine degenerative Erkrankung, bei der der Gelenkknorpel im Kniegelenk abnutzt. Dies führt zu Überlastung des Gelenks und schmerzhaften Entzündungen im umliegenden Knochen und den Weichteilen. Im fortgeschrittenen Stadium verformt sich das Gelenk und die Funktion des Knies wird beeinträchtigt. 

Ursachen: Der Knorpel im Gelenk kann im Laufe des Lebens aufgrund von natürlichem Verschleiß an Gewebe verlieren, da Knorpelgewebe keine Regenerationsfähigkeit besitzt. Es gibt jedoch auch andere Faktoren, die die Entwicklung einer Gonarthrose begünstigen können. Dazu gehören Meniskus- und Kreuzbandverletzungen sowie angeborene anatomische Variationen wie Patelladysplasie oder Fehlstellungen der Beinachsen.

Symptome: Typische Anzeichen für eine beginnende Gonarthrose sind morgendliche Anlaufschmerzen oder Schmerzen bei stärkerer körperlicher Belastung. Im Verlauf der Erkrankung werden alltägliche Aktivitäten zunehmend beschwerlicher, es treten Ruhe- oder Belastungsschmerzen auf und die Beweglichkeit des Knies nimmt ab. In fortgeschrittenen Stadien kann es zur Gelenksteife kommen.

Behandlung: Bei der Behandlung von Gonarthrose steht der Erhalt des Gelenks im Vordergrund, bevor ein Gelenkersatz (Endoprothese) in Betracht gezogen wird. Bei einer Kniearthrose werden zunächst intensive konservative Behandlungsversuche unternommen. Dazu gehören nicht-operative Maßnahmen wie physiotherapeutische Übungen zur Stärkung der umgebenden Muskulatur, entzündungshemmende Medikamente, Gewichtsreduktion und Injektionstherapien (Hyaloronsäure und/oder PRP). Falls diese konservativen Behandlungsansätze nicht den gewünschten Erfolg bringen, kann ein Gelenkersatz in Erwägung gezogen werden.

Beim Gelenkersatz handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, bei dem das erkrankte Gelenk durch ein künstliches Gelenk ersetzt wird. Dies kann eine wirksame Option sein, um die Schmerzen zu lindern und die Funktion des Knies wiederherzustellen. Die Entscheidung für einen Gelenkersatz sollte jedoch individuell getroffen werden und in enger Absprache mit einem Facharzt erfolgen.

Es ist wichtig, die Symptome einer Gonarthrose frühzeitig zu erkennen und angemessen zu behandeln, um die Lebensqualität zu verbessern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Sprechen Sie daher mit einem medizinischen Experten, um eine geeignete Behandlungsstrategie zu entwickeln, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist.

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Dank moderner Diagnostik können wir die Ursachen von Kniebeschwerden genau analysieren und individuell angepasste Behandlungen ermöglichen. Sprechen Sie mit einem Facharzt und lassen Sie sich eine individuell auf Sie abgestimmte Behandlungsempfehlung geben.