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Hüftspezialisten in Köln

Das Hüftgelenk wird vielen verschiedenen Anforderungen und Belastungen im Laufe eines Lebens ausgesetzt. Viele unterschiedliche Leiden können zu Schmerzen oder einer Funktionsstörung des Hüftgelenkes führen. Neben immer umfangreicheren konservativen Therapiemöglichkeiten, kann es erforderlich sein, eine Hüftgelenk-Operation durchzuführen. In solchen Fällen ist es ratsam, einen erfahrenen Hüftspezialisten aufzusuchen, der mithilfe moderner Diagnoseverfahren die Ursachen der Probleme ermittelt und schonende Behandlungsmethoden einsetzt, um die Beschwerden zu lindern oder zu beseitigen.

Im Folgenden haben wir die häufigsten Probleme rund um das Hüftgelenk beschrieben. Daneben gibt es viele weitere Erkrankungen, die wir behandeln.

Hüftimpingement

Hüftimpingement, auch als Femoroazetabuläres Impingement (FAI) bezeichnet, ist eine Erkrankung, bei der es zu einer abnormen Interaktion zwischen dem Femurkopf (Oberschenkelknochen) und der Hüftpfanne kommt. Dadurch entstehen Schmerzen und Beeinträchtigungen der Hüftgelenkfunktion.

Ursachen: Hüftimpingement kann aufgrund von strukturellen Veränderungen im Hüftgelenk auftreten. Es kann eine Knochenanomalie am Femurkopf, an der Hüftpfanne oder an beiden geben. Diese Abweichungen können zu einer ungewöhnlichen Reibung und Beeinträchtigung der Beweglichkeit des Hüftgelenks führen.

Symptome: Zu den typischen Symptomen eines Hüftimpingements gehören Leistenschmerzen, Schmerzen in der Hüfte und im Oberschenkelbereich sowie eingeschränkte Beweglichkeit des Hüftgelenks. Die Schmerzen können sich während oder nach körperlicher Aktivität verstärken und die täglichen Aktivitäten beeinträchtigen.

Behandlung: Die Behandlung des Hüftimpingements zielt darauf ab, Schmerzen zu lindern, die Funktion des Hüftgelenks zu verbessern und weitere Schäden zu verhindern. In einigen Fällen kann eine konservative Behandlung wie Physiotherapie, schmerzlindernde Medikamente und gezielte Übungen helfen, die Symptome zu lindern. Bei schwereren Fällen oder wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichend wirksam sind, kann eine Operation (mini-open oder als Arthroskopie) in Betracht gezogen werden, um die strukturellen Abweichungen zu korrigieren.

Hüftgelenksarthrose
(Hüftarthrose, Coxarthrose)

Die Arthrose des Hüftgelenks, auch Coxarthrose genannt, ist eine degenerative Erkrankung des Hüftgelenks, bei der der Knorpel im Gelenk allmählich abnutzt. Dies führt zu Schmerzen, Steifheit und eingeschränkter Beweglichkeit des Hüftgelenks. Hüftarthrose betrifft häufig ältere Menschen, kann aber auch bei jüngeren Personen aufgrund von Verletzungen oder angeborenen Fehlstellungen auftreten.

Ursachen: Die genauen Ursachen für die Entstehung von Hüftgelenksarthrose sind vielfältig und können altersbedingter Verschleiß, Überlastung, Verletzungen, entzündliche Erkrankungen oder angeborene Anomalien umfassen. Übergewicht und familiäre Veranlagung können das Risiko für die Arthrose des Hüftgelenks erhöhen.

Symptome: Hüftgelenksarthrose äußert sich in Schmerzen im Hüftbereich, die sich bei Belastung und Bewegung verstärken können. Die Beweglichkeit des Hüftgelenks ist eingeschränkt, und es kann zu Steifheit, Knirschen oder Knacken kommen. Im fortgeschrittenen Stadium kann die Hüfte auch in Ruhe schmerzen. Die Symptome können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und den Alltag erschweren.

Behandlung: Die Behandlung von Hüftgelenksarthrose zielt darauf ab, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und die Lebensqualität zu erhöhen. In den frühen Stadien der Erkrankung können konservative Maßnahmen wie Schmerzmedikation, Infiltrationen von Hyaluronsäure und/oder Platelet Rich Plasma (PRP), gezielte Übungen und eine Ernährungsumstellung (ggf. Gewichtsreduktion) helfen.

Wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichend wirksam sind und der Leidensdruck zu hoch wird, kann eine Operation, wie beispielsweise eine Hüftgelenksendoprothese (Hüft-TEP), in Betracht gezogen werden. Eine Hüftgelenksendoprothese ist eine chirurgische Prozedur, bei der das geschädigte Hüftgelenk durch ein künstliches Gelenk ersetzt wird. Dabei werden die beschädigten Teile des Gelenks entfernt und durch eine sog. Endoprothese aus einer speziellen Metalllegierung und Keramik oder Kunststoff ersetzt. Die Hüftgelenksendoprothese hat sich als effektive und zuverlässige Lösung erwiesen, um die Lebensqualität von Patienten mit schwerer Hüftgelenksarthrose deutlich zu verbessern. Auch viele sportliche Aktivitäten können durch eine Hüftprothese wieder aufgenommen werden.

Hüftkopfnekrose (Femurkopfnekrose)

Die Hüftkopfnekrose, auch avaskuläre Nekrose des erwachsenen Hüftgelenks oder Femurkopfnekrose genannt, ist eine Erkrankung, bei der das Gewebe im Hüftkopf aufgrund einer unzureichenden Blutversorgung abstirbt. Dies kann zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Funktionsstörungen des Hüftgelenks führen.

Ursachen: Die genauen Ursachen für eine Hüftkopfnekrose sind nicht immer eindeutig. Es wird jedoch angenommen, dass verschiedene Faktoren eine Rolle spielen können. Dazu gehören eine verminderte Durchblutung aufgrund von Gefäßverschlüssen, Trauma, Überbeanspruchung, bestimmte Medikamente, erhöhter Alkoholkonsum genetische Veranlagung oder andere Erkrankungen wie Hormonstörungen und bestimmte Bluterkrankungen.

Symptome: Typische Symptome einer Hüftkopfnekrose sind Schmerzen in der Hüfte oder im Leistenbereich, die sich allmählich entwickeln und bei Belastung oder Bewegung verschlimmern können. Die Schmerzen können sich auch bis zum Knie ausbreiten. Anfangs können auch keine Beschwerden auftreten, jedoch verschlechtert sich der Zustand im Laufe der Zeit und führt zu Bewegungseinschränkungen, Steifheit und Gangstörungen.

Behandlung: Die Behandlung einer Hüftkopfnekrose zielt darauf ab, die Schmerzen zu lindern, das Fortschreiten des Gewebeabsterbens zu stoppen und die Funktion des Hüftgelenks zu verbessern. In frühen Stadien kann eine konservative Behandlung empfohlen werden, die Schmerzmedikation die Vermeidung belastender Aktivitäten umfasst. Bei mittelgradiger Hüftkopfnekrose kann in einigen Fällen der Hüftkopf angebohrt werden, um die Durchblutung im betroffenen Gewebe zu verbessern. Führen die gelenkerhaltenden Maßnahmen nicht zum Erfolg, ist der Hüftkopf eingebrochen und der Knorpel damit angegriffen, wird eine Hüftgelenksendoprothese erforderlich. Hierbei wird der betroffene Hüftkopf durch eine künstliche Hüftprothese ersetzt, um die Funktion des Gelenks wiederherzustellen. 

Schleimbeutelentzündung der Hüfte
(Bursitis trochanterica)

Die Schleimbeutelentzündung der Hüfte (Bursitis trochanterica) ist eine Entzündung der Schleimbeutel im Bereich des Trochanter major, einem knöchernen Vorsprung an der Außenseite des Hüftgelenks. Diese Entzündung kann Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Hüftbereich verursachen.

Ursachen: Die Bursitis trochanterica kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, einschließlich Überlastung, Reibung, Verletzungen oder entzündlichen Erkrankungen. Häufige Ursachen sind wiederholte Bewegungen oder Druck auf den Trochanter major-Bereich, wie beim Gehen, Laufen oder längeren Stehen.

Symptome: Zu den typischen Symptomen einer Bursitis trochanterica gehören Schmerzen an der Außenseite der Hüfte, die sich bei Druck oder bestimmten Bewegungen verschlimmern können. Die Schmerzen können bis zum Oberschenkel oder Knie ausstrahlen. Eine eingeschränkte Beweglichkeit und Empfindlichkeit im Bereich des Trochanter major sind ebenfalls möglich.

Behandlung: Die Behandlung der Bursitis trochanterica zielt darauf ab, die Entzündung zu reduzieren, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit wiederherzustellen. Dies kann durch konservative Maßnahmen wie entzündungshemmende Medikamente, Injektionen und Stoßwellentherapie (ESWT), erreicht werden. Ruhigstellung und physikalische Therapie können eine sinnvolle Therapieergänzung darstellen. In einigen Fällen kann eine operative Entfernung der entzündeten Schleimbeutel erwogen werden.

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Unsere erfahrenen Fachärzte werden eine genaue Diagnose stellen und gemeinsam mit Ihnen den besten Behandlungsplan für Ihre Beschwerden an der Hüfte festlegen. Unser Ziel ist es, Ihre Schmerzen zu lindern, die Funktion der Hüfte wiederherzustellen und Ihnen eine optimale Genesung zu ermöglichen.